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Werner-Richard-Berufskolleg - Die Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung

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Inhalt

Die Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung

Werner Richard wurde am 30. Mai 1916 in Hagen geboren. Aus eher bescheidenen Verhältnissen stammend war er beruflich als Werbekaufmann wie privat mit kreativen und musischen Dingen befasst.

Die gemeinsame Neigung zur Musik führte 1949 zur Ehe mit Margarete Dörken, einer ausgebildeten Konzertsängerin, Tochter von Dr. Carl Dörken, der zusammen mit seinem Bruder Ewald 1892 die Lackfabrik Ewald Dörken in Herdecke gründete. Dr. Carl Dörken schuf als Chemiker mit seinen Erfindungen und Entwicklungen die Voraussetzungen für den späteren Erfolg der Firma. Die Ehe der Richards blieb kinderlos. So reifte nach dem frühen Tod seiner Frau im Jahre 1973 in vielen Gesprächen bei Werner Richard der Entschluss, das ererbte und durch eigene Bescheidenheit ersparte Vermögen gemeinnützigen Zwecken zu widmen. Am 20. August 1987 unterschrieb Werner Richard die Gründungssatzung und übertrug einen Teil seines Vermögens auf die Stiftung, die nach seinem Tode Alleinerbe werden sollte. Am 9. September 1987 erteilten die Gesellschafterversammlungen der Dörken-Firmen die notwendige Genehmigung zur Übertragung der von Werner Richard gehaltenen Beteiligungen auf die Stiftung.

Damit war die wirtschaftliche Basis für die Stiftungsarbeit gegeben. Mit der Namensgebung seiner Stiftung wollte er vor allem an Dr. Carl Dörken (1861-1931) erinnern, der die Hauptquellen der Stiftungsmittel geschaffen hatte und dessen Verdienste um die Lackfabrik Ewald Dörken ihm in Vergessenheit zu geraten schienen. Werner Richard war aus persönlicher Zurückhaltung und Bescheidenheit nur zögernd bereit, die Stiftung auch mit seinem eigenen Namen zu verbinden. Mit der teilweisen Vermögensübertragung wollte er - zunächst beschränkt auf Westfalen - Erfahrungen mit der Stiftungsarbeit sammeln. Sein plötzlicher Tod am 27. Dezember 1987 verhinderte jedoch, dass er die staatliche Anerkennung der Stiftung im Mai 1988 noch erleben konnte.

Werner Richard

»Zweck der Stiftung ist die Förderung des Kulturlebens«

Werner Richard