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Werner-Richard-Berufskolleg - Individuelle Förderung

Inhalt

Individuelle Förderung

Die erste Hauptrichtlinie wird durch den Anspruch gebildet, den Schülerinnen und Schülern eine möglichst ganzheitlich-individuelle Förderung und Begleitung anzubieten. Für das WRBK stellt diese Individualität eine besondere Stärke dar und unterscheidet es durch seine Intensität von anderen Lernorten. Notwendig wird eine individuell-ganzheitliche Förderung aufgrund der oben erwähnten verschiedenartigsten Behinderungsformen mit ihren Auswirkungen, der kognitiven und emotionalen Beeinträchtigungen und der bis zur Aufnahme in unser Berufskolleg erworbenen Schulkenntnisse.

Auch für Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich der Autismus-Spektrum-Störungen sind die Individualität der Förderung sowie der ganzheitliche Ansatz mit einer stark strukturierten Lernkultur von entscheidender Bedeutung.

Dem Anspruch der individuellen Förderung dient das Arbeiten in kleinen Lerngruppen, das dem WRBK gesetzlich als Förderschule ermöglicht wird. Aber auch die besondere Qualifi zierung der Lehrerinnen und Lehrer ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Der Bereich der sonderpädagogischen und medizinisch/therapeutischen Fort- und Weiterbildungen ist von ganz besonderer Bedeutung. Herauszustellen ist die persönliche Atmosphäre in der Schule, die hohe Wertschätzung der Schülerinnen und Schüler, die uns besonders am Herzen liegen, aber auch die Wertschätzung der pädagogischen Arbeit des Kollegiums.

Weitere Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit am WRBK bilden die Differenzierung innerhalb der Lerngruppen, kooperative Lernformen sowie die Ausrichtung des Unterrichtes an Lernfeldern. Bedingt durch die Vielfältigkeit der Lernangebote erfährt die Arbeit in den einzelnen Bildungsgängen eine große Bedeutung.

Einen besonderen Stellenwert im WRBK besitzt die Schulsozialarbeit. Die Sozialpädagogin befi ndet sich vor Ort, steht mitten im Geschehen des Schullebens und kann bei besonderen Ereignissen und Situationen einbezogen werden. Zudem übernimmt sie die wichtige Vermittlungsund Scharnierfunktion zwischen Schule und Gemeinwesen (Jugendämter, BAföG-Ämter etc.) und steht mit den betroffenen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Institutionen im ständigen Kontakt. Darüber hinaus trägt die Sozialpädagogin zu einer Vernetzung bestehender Angebote und Dienste bei.

Hinsichtlich der ganzheitlichen Förderung ist die Arbeit der Schulsozialarbeiterin gerade für unseren Schülerkreis besonders wertvoll. Dieser ganzheitlichen Sichtweise dient neben der Förderpädagogik die gute Vernetzung mit den internen Diensten. Diese sind z.B. an den Förderbzw. Reha-Plangesprächen beteiligt und können so auch sekundäre Lernvoraussetzungen fördern und unterstützen. Bildung geht somit über die rein schulische Bildung hinaus und fördert die Persönlichkeit als Ganzes.

Patrick Görtz und Marvin Husberg, Schüler Werner-Richard-Berufskolleg

»Mann am Herd - Gold wert!«

Patrick Görtz und Marvin Husberg, Schüler Werner-Richard-Berufskolleg