1.06.23 | WRBK
Vom 23.03.2023 bis zum 31.03.2023 kamen 4 Schülerinnen und 6 Schüler in den Genuss ihrer ersten Schneesportreise. Gemeinsam mit drei Lehrkräften des Werner-Richard-Berufskollegs und mit zusätzlicher Unterstützung durch die Skilehrerin des DAV Dortmunds Martina Gutwald konnte das Skiteam sowohl im Anfänger- als auch im Fortgeschrittenenbereich eine optimale Betreuung auf der Piste bieten.
Einige Schülerinnen und Schüler konnten teilweise schon auf Vorerfahrungen zurückgreifen, während andere gänzlich am Anfang ihrer Skikarriere standen, um dort ihre ersten Erfolgserlebnisse zu verbuchen.
Am Donnerstag dem 23.03 ging es für die Teilnehmenden über Nacht mit dem Bus Richtung Südtirol auf der italienischen Seite. Das Skigebiet Klausberg im Ahrntal bei St. Johann konnte nach längerer Busfahrt ohne weitere Komplikationen morgens erreicht werden. Nachdem das Gepäck zunächst im Parkhotel Schachen abgestellt werden konnte, ging es nach dem Mittagessen in der Talstation direkt zum Skiverleih, um passende Materialien für die Teilnehmenden zu organisieren. Nach einigen Komplikationen bezüglich der Schuhgröße, vergessenen Sachen und den anfänglich üblichen Unsicherheiten konnten alle erfolgreich ausgestattet werden. Nachdem Frau Heinloth und Herr Janßen das noch unbekannte Skigebiet für die nächsten Tage erkundigten und die Skipässe organisierten, waren Frau Zarges und Frau Gutwald am Anfängerhügel im Klausiland, um die ersten kleineren Abfahrten zu betreuen. Hier machte sich der eintägige Ausflug nach Willingen im Sauerland deutlich bemerkbar. Die dort gelegten Grundlagen konnten so deutlich schneller abgerufen werden.
In den nächsten zwei Tagen wurden je nach Fitnessstand und Vorerfahrung erste Ziehwege und kleinere Kurven in der Ebene erfolgreich gemeistert sowie die ersten Übungen für eine bessere Kurvenlage auf blauen Pisten durchgeführt. Mit den passenden Materialien wie Frisbees, Seilen, Skistöcken oder Hütchen konnten vielfältige Bewegungsaufgaben gestellt werden, um die Koordination auf den Ski zu verbessern. Am dritten Tag machte sich die ungewohnte körperliche Aktivität deutlich bemerkbar, sodass ein Großteil der Gruppe einen Ruhetag einlegte. Da einige zum ersten Mal im Ausland waren, organisierten die Teilnehmenden eigenständig einen Ausflug nach Bruneck, um den müden Muskeln eine Pause zu gönnen.
In den folgenden Tagen konnte das Wetter mit Sonne punkten und die Pistenbedingungen wurden mit einer guten Portion Neuschnee nochmals verfeinert. So konnten erfolgreich blaue und rote Pisten in unterschiedlichen Schnelligkeiten gemeistert werden. Besonders gefallen jedoch hat das günstige und reichhaltige Mittagessen in der Talstation und die gemeinsamen Spieleabende in der Gruppe.
Die Tage verflogen ziemlich schnell, sodass am letzten Tag nach der obligatorischen Feedbackrunde alle Teilnehmenden ein positives Fazit zogen und noch einmal mitfahren würden. Ganz herzlich wurde auch die hervorragende Kooperation mit Frau Gutwald vom DAV hervorgehoben, die sich als eine große Bereicherung für die gesamte Gruppe erwiesen hat. Die Rückreise über Nacht verlief komplikationslos, da alle Schülerinnen und Schüler ein gewisses Maß an körperlicher Erschöpfung zeigten. Am 31.03. um 08:00 Uhr kamen alle unversehrt, aber erschöpft von den körperlichen Strapazen, wieder am Werner-Richard Berufskolleg an.
23.05.23 | BBW, WRBK
Volmarsteiner Berufsbildungswerk und Berufskolleg sagen DANKE
Bei einer gemeinsamen Mittagspause im großen Kreis wurden im Berufsbildungswerk (BBW) und im Werner-Richard-Berufskolleg (WRBK) der Evangelischen Stiftung Volmarstein alle noch vorhandenen Corona-Schutzmasken eingesammelt. Die Aktion, die mit einem kleinen Event verbunden war, stand symbolisch für das offizielle Ende der Pandemie. „Und es ist die Zeit, danke zu sagen, dass Sie alle so Großartiges geleistet haben während der Corona-Krise“, sagte Christof Hoffmann, Leiter des Werner-Richard-Richard-Berufskollegs.
In geselligen Runden saßen Mitarbeitende, Auszubildende sowie Schülerinnen und Schüler an Tischen in der Sporthalle zusammen, um gemeinsam die Mittagspause zu genießen. Aus der eigenen Hauswirtschaft gab es für alle Grillwürstchen und Nudelsalat sowie Getränke. Christof Hoffmann erinnerte an den Beginn der Pandemie: „Wenn dieser ganze Mist vorbei ist, machen wir eine Party“, hatte er gesagt, als er seinerzeit zum BBW-internen Krisenteam gehörte. Jetzt war es so weit.
Die beiden Lockdowns während der Corona-Krise hatten BBW und WRBK vor enorme Herausforderungen gestellt. Rund 220 Mitarbeitende mussten den Ausbildungs- und Schulbetrieb für rund 450 junge Menschen mit Behinderung unter schwierigsten Bedingungen aufrechterhalten. Das galt beispielsweise für Auszubildende bzw. Schüler mit Autismus-Spektrum-Störung. Denn auch sie mussten aus der Distanz zuhause unterrichtet bzw. psychologisch betreut werden, obwohl gerade für sie die vertrauten Abläufe vor Ort in Volmarstein enorm wichtig sind.
Beim Grillevent herrschte nun wieder ausgelassene Alltags-Stimmung, die in den beiden Bildungs-Einrichtungen für viele junge Menschen typisch ist. In einer gläsernen Vase wurden Corona-Schutzmasken gesammelt. Einige besonders ausgefallene Exemplare stammten sogar aus der Anfangszeit der Corona-Zeit und waren noch selbst genäht, z.B. aus ausrangierter Bettwäsche. Was damals eine ernste Angelegenheit war, sorgte nun vielfach für ein Schmunzeln.
24.06.22 | WRBK
Die Schülerinnen und Schüler der Zweijährigen Berufsfachschule (HBWO) und der Fachoberschule 12 B (FOS) des Werner-Richard-Berufskollegs strahlten mit der Sonne um die Wette. Trotz vieler Hürden in Zeiten der Pandemie erlangten sieben Schülerinnen und Schüler der HBWO sowie ein Schüler der Fachoberschule 12 B (FOS) den schulischen Teil der Fachhochschulreife bzw. die Fachhochschulreife.
Paul Jakob Krause, Lena Meiß, Vincent Müller, Kimberly Franziska Roß, Marvin Schalla, Maximilian Steens, Jörgen Trenn und Cihan Dolasik nahmen am 15. Juni 2022 in der Martinskirche der Ev. Stiftung Volmarstein stolz ihre Zeugnisse entgegen. Anschließend feierten sie mit ihren Familien, Freunden und den Lehrkräften diesen besonderen Tag.
Das Werner-Richard-Berufskolleg ist eine Schule für körperbehinderte junge Menschen. Daher haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur mit den coronabedingten Einschränkungen zu kämpfen, sondern auch mit individuellen Handicaps. Der Unterricht fand einige Monate vor allem virtuell statt. Durch die Einrichtung von virtuellen Klassenzimmern bestand jedoch zwischen den Lehrkräften sowie den Schülerinnen und Schülern immer ein enger Austausch.
Das Werner-Richard-Berufskolleg besuchen fast 500 Schülerinnen und Schüler in 72 Klassen. Der Schulträger ist die Evangelische Stiftung Volmarstein.
Foto: Die Schülerinnen und Schüler der Zweijährigen Berufsfachschule (HBWO) und der Fachoberschule 12 B (FOS) des Werner-Richard-Berufskollegs.
25.06.20 | WRBK
Dank der Werner Richard Dr. – Carl Dörken Stiftung bekommt das Werner-Richard-Berufskolleg seit nun schon 25 Jahren die Möglichkeit, jährlich herausragende Schüler*innen-Persönlichkeiten auszuzeichnen.
Die Preisverleihung gehört zu den Höhepunkten des Schuljahres und ist nicht nur für die Preisträger*innen ein besonderer Moment in ihrem Leben.
Dieses Jahr sollte aufgrund des Jubiläums ein ganz besonderes Jahr werden. Doch dann kam Covid-19 und alle Vorbereitungen zu einer angemessenen Würdigung der jahrzehntelangen Unterstützung durch die Stiftung mussten ruhen und auf das nächste Jahr verschoben werden. Vor allem war die Sorge groß, ob in diesem Jahr überhaupt eine Preisverleihung möglich ist.
Glücklicherweise war der Wunsch sowohl bei dem Vorstand der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung (Herr Dr. Plaßmann und Frau Stronzik) als auch bei Herrn Hoffmann (Schulleiter des WRBK) groß, das soziale Engagement der Schüler*innen trotz der Corona-Pandemie angemessen zu würdigen.
Um die Abstandsregeln und Sicherheitsmaßnahmen einhalten zu können, fand die Preisverleihung in der hübsch dekorierten Sporthalle der Schule statt. Zur musikalischen Unterstützung formierte sich eine Band aus Lehrern und Lehrerinnen des WRBK, während die Klassenlehrer*innen jeden Preisträger mit einer persönlichen Rede würdigten. So freuten sich die Schüler*innen ungemindert über ihre Ehrung. Die Preisträger*innen: Marvin Jeglinski, Cihan Dolasik, Fabian Drewes, Bastian Bleise, Florian Drewes, Maggi Yuen und Michel Rader nahmen strahlend ihre Preise entgegen und sahen in die stolzen Gesichter ihrer Familien, Freunde, Lehrer*innen und Mitarbeiter*innen des Berufsbildungswerkes.
Schulleiter Christof Hoffman dankte ausdrücklich für die jahrelange und vor allem die treue Unterstützung durch die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung. Denn ein solch aufrichtiges und verlässliches Engagement – sogar in diesen Krisenzeiten – ist nicht selbstverständlich.
So wurde das Jubiläumsjahr auf eine andere Art und Weise besonders und Herr Dr. Plaßmann erschien sogar persönlich, um den Preisträger*innen zu gratulieren und sie in seiner Rede zu würdigen.
16.04.20 | Allgemein, WRBK
Aufgrund der Berichte in den Medien stellen sich Schülerinnen, Schüler und Teilnehmende sowie deren Eltern die Frage, wie es sich mit der Aufnahme des Unterrichts für Absolventen verhält.
Zum jetztigen Zeitpunkt (16.04.2020) gilt daher folgendes:
Es gibt von behördlicher Seite noch keinen Öffnungstermin für das BBW, die internen Vorbereitungen für eine Wiederaufnahme des Unterrichts oder Ausbildung sind aber bereits angelaufen.
Jedem Teilnehmenden wird ein Fragebogen, der vom Medizinischen Dienst in Kooperation mit dem Psychologischen Dienst entwickelt wurde, zugesandt. Dieser muss ausgefüllt und unterschrieben zurückgesendet werden, da ohne diese Angaben keine Aufnahme der Teilnehmenden erfolgen kann. Diese Maßnahmen erfolgen in enger Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt.
Wenn dem BBW und dem Berufskolleg ein genauer Termin zur Öffnung von den Behörden mitgeteilt wird, kann die Wiederaufnahme erfolgen. Jedem Teilnehmenden wird vom BBW oder dem Berufskolleg ein Aufnahmedatum rechtzeitig mitgeteilt. Die Rückkehr ins Berufsbildungswerk ist nur möglich nach konkreter Terminabsprache mit dem Berufsbildungswerk oder dem Berufskolleg,
Dies bedeutet für Sie: Bitte keine eigenmächtige Anreise ohne vorherige Benachrichtigung vom BBW oder dem Berufskolleg.
Bei Rückfragen zum Fragebogen können Sie sich an die Rehamedizin wenden:
Telefon: 02335/639-7040 oder -7060
E-Mail: rehamedizin@esv.de