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Fachtagung in Berlin

Fachtagung in Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte als Vertrauensperson und im Namen der Teilnehmenden Vertretung herzlich Danke sagen. Gestern fand die Fachtagung „Die Arbeit der Teilnehmenden-Vertretungen und Vertrauenspersonen in den Berufsbildungswerken“ Regionalen Netzwerktreffen Mittelverbund statt. Diese Veranstaltung war ein großer Erfolg, und ich bin dankbar für das Engagement und die wertvollen Beiträge.


Ein besonderer Dank gilt Frau Pilz und Frau Beland, unseren geschätzten Helferinnen. Ihre unermüdliche Unterstützung und Organisation im Vorfeld und während der Tagung haben maßgeblich dazu beigetragen, dass alles reibungslos verlief.


Auch ein Dank an Frau Kwiatek, die unsere Gäste herzlichst begrüßt hat.


Während der Tagung haben wir nicht nur wichtige Themen diskutiert und Wissen ausgetauscht, sondern auch wertvolle Beziehungen und Netzwerke aufgebaut. Diese werden zweifellos dazu beitragen, die Arbeit der Teilnehmenden-Vertretung und Vertrauenspersonen in den Berufsbildungswerken weiter zu stärken.
Wir freuen uns bereits auf zukünftige Treffen und Tagungen, bei denen wir unsere Arbeit fortsetzen können.

Mit herzlichen Grüßen

Andreas Erhardt

Vertrauensperson der Teilnehmenden Vertretung

Foto: Frau Birgit Holzhausen (VP Waiblingen), Frau Tanja Ergin (Geschäftsführung BAG BBW). Herr Roman Hanle (Fachausschuss TNV BAG BBW), Frau Angelika Glöckner (SPD), Frau Corinna Rüffer (Bündnis 90/ Die Grünen), Herr Andreas Erhardt (VP Volmarstein), Herr Jens Beeck (FDP), Herr Christoph Herzog (VP Leipzig)
Vordere Reihe: Herr Dylan Böse (TNV Volmarstein), Herr Lukas Friese (TNV Leipzig), Frau Teresa Kütemann (TNV Waiblingen), Herr Tobias Schmidt (Vorstandsvorsitzender BAG BBW)

Symbolisch alle Corona-Schutzmasken eingesammelt

Symbolisch alle Corona-Schutzmasken eingesammelt

Volmarsteiner Berufsbildungswerk und Berufskolleg sagen DANKE

Bei einer gemeinsamen Mittagspause im großen Kreis wurden im Berufsbildungswerk (BBW) und im Werner-Richard-Berufskolleg (WRBK) der Evangelischen Stiftung Volmarstein alle noch vorhandenen Corona-Schutzmasken eingesammelt. Die Aktion, die mit einem kleinen Event verbunden war, stand symbolisch für das offizielle Ende der Pandemie. „Und es ist die Zeit, danke zu sagen, dass Sie alle so Großartiges geleistet haben während der Corona-Krise“, sagte Christof Hoffmann, Leiter des Werner-Richard-Richard-Berufskollegs.

In geselligen Runden saßen Mitarbeitende, Auszubildende sowie Schülerinnen und Schüler an Tischen in der Sporthalle zusammen, um gemeinsam die Mittagspause zu genießen. Aus der eigenen Hauswirtschaft gab es für alle Grillwürstchen und Nudelsalat sowie Getränke. Christof Hoffmann erinnerte an den Beginn der Pandemie: „Wenn dieser ganze Mist vorbei ist, machen wir eine Party“, hatte er gesagt, als er seinerzeit zum BBW-internen Krisenteam gehörte. Jetzt war es so weit.

Die beiden Lockdowns während der Corona-Krise hatten BBW und WRBK vor enorme Herausforderungen gestellt. Rund 220 Mitarbeitende mussten den Ausbildungs- und Schulbetrieb für rund 450 junge Menschen mit Behinderung unter schwierigsten Bedingungen aufrechterhalten. Das galt beispielsweise für Auszubildende bzw. Schüler mit Autismus-Spektrum-Störung. Denn auch sie mussten aus der Distanz zuhause unterrichtet bzw. psychologisch betreut werden, obwohl gerade für sie die vertrauten Abläufe vor Ort in Volmarstein enorm wichtig sind.

Beim Grillevent herrschte nun wieder ausgelassene Alltags-Stimmung, die in den beiden Bildungs-Einrichtungen für viele junge Menschen typisch ist. In einer gläsernen Vase wurden Corona-Schutzmasken gesammelt. Einige besonders ausgefallene Exemplare stammten sogar aus der Anfangszeit der Corona-Zeit und waren noch selbst genäht, z.B. aus ausrangierter Bettwäsche. Was damals eine ernste Angelegenheit war, sorgte nun vielfach für ein Schmunzeln.

„Wir helfen!“ – Spendenaktion für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien

„Wir helfen!“ – Spendenaktion für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien

Unter dem Motto: „Wir helfen!“ startete das Werner-Richard-Berufskolleg mit Schüler*innen der Ausbildungsvorbereitung Vollzeit und Teilzeit und der Unterstufe der Kaufleute E-Commerce eine spontane Spendenaktion in der Gärtnerei des BBW Volmarstein.

Gemeinsam mit den Lehrerinnen Frau Odabasi und Frau Tiggemann-Koch backten sie am Valentinstag Waffeln aus zuvor gespendetem Waffelteig und boten diese dann gegen eine Spende an. Viele nutzten das Angebot, freuten sich über duftende, warme Waffeln und spendeten im Anschluss großzügig für die Aktion. Die Schulküche des WRBK schloss sich an und spendete ihre Einnahmen aus dem Mittagstisch des Tages ebenfalls. Auch das BBW Volmarstein beteiligte sich mit einer Versteigerungsauktion von zwei Sitzplatzkarten eines BVB-Heimspiels im Signal-Iduna Park, so dass eine Spendensumme von 763,05 Euro zusammenkam.

Die Spende kommt Cumhur Ü. und seinem vierjährigen Sohn Ediz aus Adana zu Gute, deren Frau, ebenso wie sein siebenjähriger Sohn Eymen, bei dem Erdbeben ums Leben kamen. Ediz überlebte wie durch ein Wunder in den Trümmern des Hauses der Familie, während sich der Vater beruflich in Deutschland aufhielt. Über einen privaten Kontakt lasen die Lehrerinnen von der Hilfsaktion einer Castroper Familie, die mit Cumhur Ü. seit mehr als 20 Jahren befreundet ist und entschieden sofort, diese zu unterstützen.

Wer Cumhur Ü. und den kleinen Ediz noch mit einer Spende unterstützen möchte, kann die ganze Geschichte der Familie unter https://www.betterplace.me/erdbeben-hilfe-fuer-unseren-freund-cumhur nachlesen.

Dörken-Stiftung würdigt soziales Engagement

Dörken-Stiftung würdigt soziales Engagement

Ehrung von Schülern des Werner-Richard-Berufskollegs

Seit 27 Jahren ehrt die Werner Richard Dr. – Carl Dörken Stiftung Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs (WRBK) für ihr besonders soziales Engagement. Die Preisverleihung gehört zu den Höhepunkten des Schuljahres und ist nicht nur für die Preisträger ein besonderer Moment in ihrem Leben. Mit Stolz nahmen Kevin Justin Omoregbee, Benjamin Lüneburg, Johnny Katzenberger, Tobias Fleischmann und Alina Aufermann ihre Preise entgegen. Lehrkräfte und Schulleitung gratulierte den Preisträgern und würdigten in einer Rede ihr soziales Engagement.

„Ich wurde gesehen“, das war die erste Reaktion von Benjamin Lüneburg auf die Auswahl als Dörken-Preisträger. In der Lobrede heißt es: Dass Sie vorgeschlagen wurden, hätten Sie nicht erwartet, weil Sie Ihre Taten als selbstverständlich ansehen und nicht um Aufmerksamkeit buhlen. Dies zeichnet Sie auch als Menschen aus: Sie sehen nicht weg, wenn andere Hilfe benötigen und geben immer selbstlos und unaufdringlich Ihr Bestmöglichstes.

Das soziale Engagement der Preisträger ist mal laut und mal leise. So gründet z.B. Johnny Katzenberger einen Schülerchor, der nicht nur bei der Preisverleihung das Publikum begeistert. Alina Aufermann kümmert sich in ihrer Freizeit auf einem Gnadenhof um Tiere und besucht alte Menschen im Seniorenheim. Kevin Justin Omoregbee und Tobis Fleischmann lernschwächeren Mitauszubildenden geduldig beim Verstehen von Aufgaben oder bei der Prüfungsvorbereitung. Alle Preisträger haben aber eins gemeinsam: Trotz ihrer Einschränkungen haben diese junge Menschen ihren Wunsch nach einem guten Ausbildungsabschluss zielstrebig verfolgt, mutig durchgekämpft und dabei nicht unterkriegen lassen. „Darauf können Sie sehr stolz sein“, betont Schulleiter Christof Hoffmann.

Gemeinsam mit Preisträgern der Realschule am Bleichstein besuchten die Preisträger die DASA in Dortmund. Der Stiftung ist es ein Anliegen, damit den inklusiven Gedanken der Preisverleihung zu stärken. „Wir sind dankbar, dass wir die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung seit so vielen Jahren als treue Unterstützer an unserer Seite haben“, so Christof Hoffmann.

BBW-Kiosk geht online

BBW-Kiosk geht online

E-Commerce-Ausbildung in der Ev. Stiftung Volmarstein: „Das ist schon cool“, betont Johnny Katzenberger.

Der Azubi ist stolz, einen echten Online-Shop an den Start gebracht zu haben. Der 22-Jährige ist im zweiten Ausbildungsjahr zum Kaufmann im E-Commerce im Berufsbildungswerk (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein. Gemeinsam mit anderen Azubis war die Herausforderung: Der BBW-Kiosk geht online.

Projektstart war im Corona-Lockdown. Im Homeoffice wurden über eine digitale Lernplattform und bei Videokonferenzen erste Schritte besprochen und Aufgaben verteilt. „Das war sicher eine große Herausforderung. Aber die Azubis haben das mit ganz viel Engagement hervorragend vorangetrieben“, sagt Ausbilder Adam Jelen. Für die jungen Erwachsenen war das keine Frage. „E-Commerce ist gerade jetzt gefragt“, weiß Andre Färber. „Es ist doch toll, dass wir so schnell handeln.“ Den kleinen BBW-Laden im Eingangsbereich mit einem Online-Shop auszustatten, stand schon auf der Liste. „Corona war aber da ein echter Beschleuniger“, weiß Dennis Kühler, der als Ausbilder das Projekt gemeinsam mit dem Kollegen Jelen begleitet.

Die Dimension der Aufgabe und der logistische Aufwand im Echtbetrieb haben die angehenden Kaufleute dann doch erstaunt. „Ich hatte definitiv nicht auf dem Schirm, an was man alles denken muss“, sagt Jessica Bünning. Schon bei der Gestaltung des Online-Shops waren Logo, Schriftart, Farbe und Gestaltung im Stiftungs-Look zu beachten. Dann wurden Produkte fotografiert und freigestellt. Vom Duschgel bis zum Schokoeis recherchierten die angehenden Kaufleute die detaillierte Produktbeschreibung von Inhaltsstoffen über Allergene bis zu Kosten pro Kilogramm. Jelen: „Die kurzfristige Senkung der Mehrwertsteuer kam dann auch noch dazu.“

Seit Angang September können nun die rund 700 Menschen im BBW das gesamte Sortiment online bestellen. Dazu zählen übrigens auch viele fair gehandelte Produkte. „Der Startschuss war ein Moment, den wir im gesamten Ausbildungsbereich gefeiert haben“, sagt Jelen. Im laufenden Betrieb werden nun die digitale Warenwirtschaft überwacht, technische Probleme behoben. Die Lagerung, der Versand und die Kundenberatung online oder am Telefon müssen organisiert werden. „Wir brauchen hier echt viel Manpower vor Ort. Aber wir sind stolz, dass wir das in der Ausbildung schaffen“, so Azubi Dennis Krückel.

Der Onlinehandel ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und macht mittlerweile einen großen Teil der Wirtschaft aus. Die Ausbildung zum/zur Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce ist daher eine zukunftweisende Ausbildung. Das Berufsbildungswerk Volmarstein bietet diese seit 2019 an. Für diese dreijährige duale Ausbildung, die im Berufsbildungswerk sowie im angrenzenden Werner-Richard-Berufskolleg durchgeführt wird, werden kaufmännisches Denken, analytisches Denkvermögen und Kommunikationsbereitschaft vorausgesetzt. Hilfreich sind hohe Medienaffinität, Vorliebe für technische Innovationen und die Bereitschaft, sich ständig mit neuen Entwicklungen im Online-Vertrieb auseinanderzusetzen. Während der Ausbildung kann auch der ECDL (European Computer Driving Licence) als Zusatzqualifikation erworben werden.

Infos und Kontakt: berufsbildungswerk-volmarstein.de

Niemand wird vergessen!

Niemand wird vergessen!

Ab sofort werden Arbeitspakete für wartende BvB-Teilnehmer verschickt.

In der Abteilung Berufsvorbereitung des BBW entstand in Zusammenarbeit mit dem Werner-Richard-Berufskolleg (WRBK) vor ein paar Wochen die Idee, ein Arbeitspaket für die zukünftigen, noch auf Aufnahme wartenden Teilnehmenden der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) zusammenzustellen, da diese aus unterschiedlichsten Gründen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Absprache mit den zuständigen Reha-Beratern ihre Maßnahme noch nicht beginnen konnten.

Kurzerhand setzten sich Frau Ewald (Lehrerin am WRBK), Frau Hilzenbecher (Leitung BvB), zwei Bildungsbegleiter und einige Ausbilder*innen zusammen, um diese Idee umzusetzen. Die Lehrerschaft überlegte sich sinnvolle theoretische Aufgaben und die Ausbilder*innen kümmerten sich um die eher praktischen Arbeitsaufgaben, mit dem Ziel, dass die Teilnehmenden die Wartezeit bis zum Maßnahmebeginn gut nutzen können.

Heraus kam ein Arbeitsordner mit den unterschiedlichsten Aufgabenstellungen – von Mathematik über Konzentrations- und Entspannungsübung bis hin zu fachbezogenen Aufgaben z.B. zur Mediengestaltung und zu technischem Produktdesign. Zusätzlich zu diesen theoretischen Aufgaben bestückten die Ausbilder*innen das Paket mit Gestaltungsaufträgen, Drahtbiegeübungen, einer Kräuteraufzuchtbox und anderen praktischen Aufgaben, wie z.B. Bausätzen von Revell.

Gemeinschaftliches Gesamtergebnis waren individuell zusammengestellte, rund 5 Kilo schwere Pakete voll mit theoretischen und praktischen Aufgaben, benötigtem Arbeitsmaterial sowie persönlichen Anschreiben mit Fotos der Mitwirkenden, um jedem Teilnehmenden ein bisschen BBW nach Hause zu bringen.