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Eine voll besetzte Sporthalle, jede Menge spontaner Ideen und ein Publikum, das von Anfang an begeistert mitmachte: Das Improvisationstheater Emscherblut sorgte im Berufsbildungswerk Volmarstein (BBW) für einen unterhaltsamen Abend. Die Aufführung war Teil des Jahresprogramms zum 50-jährigen Bestehen des BBW.

Auszubildende, Schüler*innen und Mitarbeitende des Berufsbildungswerks und des Werner-Richard-Berufskollegs ließen sich schnell auf das besondere Theaterformat ein. Denn beim Impro-Theater weiß vorher niemand, was auf der Bühne passieren wird. Das Publikum gibt Stichworte vor – und die Schauspieler*innen machen daraus spontan Szenen, Geschichten und sogar Lieder.

Schon beim ersten Thema „Cafeteria“ traf Emscherblut den Nerv des Publikums. Schnell rückte die Currywurst in den Mittelpunkt – samt einer herrlich schrägen Liebesgeschichte rund um den „Curry-Friedrich aus Volmarstein“. Die Zurufe aus dem Publikum wurden immer zahlreicher und die Ideen immer ausgefallener.

Natürlich durften auch die Berufe nicht fehlen, die junge Menschen im BBW erlernen. Für viele Lacher sorgte eine improvisierte Szene aus dem Garten- und Landschaftsbau: Eine völlig ahnungslose Auszubildende versuchte sich am Setzen von Tulpenzwiebeln, während ihr Ausbilder verzweifelt nach ihrem „grünen Daumen“ suchte. Und wenn das Publikum ein Lied verlangte, wurde eben spontan gesungen.

Auch bei weiteren Improvisationsspielen war Kreativität gefragt. Bei einer „Reklamation“ musste eine Schauspielerin beispielsweise allein anhand der Reaktionen ihrer Mitspieler*innen herausfinden, was eigentlich beanstandet wurde.

So entstanden immer neue Situationen – ungeplant, einmalig und mit viel Humor. Zum Abschluss bekam Volmarstein sogar seine eigene spontane Impro-Hymne. Der kräftige Applaus zeigte: Emscherblut hatte mit seiner Spielfreude und der Nähe zum Publikum genau den richtigen Ton getroffen.