Klassenfahrt nach Zandvoort
Mediengestalter und Industrieelektriker unterwegs
Vom 15. bis 19. September unternahmen die Oberstufen der Mediengestalter und Fachpraktiker für Industrieelektrik eine gemeinsame Klassenfahrt nach Zandvoort. Begleitet wurden sie von Frau Ewald, Frau Pahne und Herrn Wirz.
Schon die Ankunft blieb in Erinnerung: Bei starkem Regen und Wind startete die Reise zwar stürmisch, doch die gute Stimmung ließ sich niemand nehmen. Beim gemeinsamen Kochen von Bruschetta und Spaghetti Bolognese war das Wetter zweitrangig.
Am Dienstag besserte sich das Wetter deutlich. Ein Regenbogen über dem Meer verzauberte den Strandbesuch am Vormittag. Bei einem Kreativworkshop zeigten die Mediengestalter, welche Kreativität in ihnen steckt. Beide Gruppen machten sich bei einem gemeinsamen Spaziergang auf den Weg in die Innenstadt von Zandvoort, inklusive eines Stopps an einer Fischbude. Pommes, Kibbeling und Fischbrötchen schmeckten heel lekker (sehr lecker), doch die lauernden Möwen gingen leer aus.
Am Mittwoch ging es für alle nach Amsterdam. Die Mediengestalter besuchten ein Museum mit Werken unter Anderem von Banksy, Keith Haring und Andy Warhol, während die EFPO mit Herrn Wirz die Ausstellung „Phoenix des Lumières“ erkundete. Eine anschließende Grachtenfahrt mit Pfannkuchen machte den Tag perfekt. Für einen besonderen Moment sorgte zudem eine Katze, die neugierig in den Sprinter schaute.
Auch der Donnerstag bot viele Höhepunkte. Die Industrieelektriker unternahmen eine Radtour nach Noordwijk und kehrten im Strandpavillon „Tulum“ ein. Parallel dazu nahmen die Mediengestalter an den „Zandvoort Games“ teil. Dort stellten sie ihr Können bei Strand-Challenges unter Beweis: von Sandskulpturen über Logo-Rätsel bis hin zu kreativen Teamaufgaben. Am Abend gab es ein gemeinsames Abschlussessen mit Preisverleihung. Unter einem sternenklaren Himmel mit gleich fünf Sternschnuppen klang die Fahrt stimmungsvoll aus.
Die Tage in Zandvoort haben gezeigt, wie wertvoll Klassenfahrten sind. Sie schaffen Raum für neue Erfahrungen, stärken das Miteinander und fördern gegenseitige Rücksichtnahme sowie Hilfsbereitschaft. Das gute Zusammenspiel beider Klassen und viele unvergessliche Momente machten diese Fahrt zu einem besonderen Erlebnis.
Unser Fazit: Wir kommen wieder! Oder watt!






















Als Expertin für Volmarstein an der eigenen Schule
„Es ist schon ein komisches Gefühl, als ‚Expertin‘ an der alten Schule ehemalige Mitschüler zu informieren!“, meinte Olivia Dydyna, als sie freitags am Info-Stand des Werner-Richard-Berufskollegs saß.
Weil die Dietrich-Bonhoeffer-Schule Bedburg-Hau an einem Freitagnachmittag einen „Expertentag“ veranstaltete, um Schüler*innen der Abschlussstufe über mögliche schulische Anschlussperspektiven zu informieren, hatte der stellvertretende Schulleiter des WRBK Olivia angesprochen, ob sie nicht Interesse hätte, mit zu ihrer alten Schule zu fahren und dort über ihre Erfahrungen in Volmarstein zu berichten. Und Olivia machte ihre Sache sehr gut! Als „Expertin“ am Info-Stand war sie eine viel gefragte Ansprechpartnerin und beantwortete sehr kompetent alle Fragen zum Thema Schule und Internatsunterbringung. Weil sie über ihre eigenen Erfahrungen berichtete, wirkten ihre Antworten auf die zukünftigen Entlassschüler*innen aus der Abschlussstufe sehr authentisch. Olivia konnte auch den ein oder anderen überzeugen, sich zu einem Besuchstermin in Volmarstein anzumelden.
Der Nachmittag als Beraterin hat Olivia sehr viel Spaß gemacht. Ihre neue Rolle hat sie sehr gut ausgefüllt. Vielleicht, oder besser gesagt hoffentlich, wird sie in Zukunft noch häufiger als Expertin für das Werner-Richard-Berufskolleg im Einsatz sein.
Volmarstein lädt zum inklusiven Adventsmarkt ein
Die Evangelische Stiftung Volmarstein lädt am ersten Adventswochenende (29. und 30. November) wieder zum inklusiven Adventsmarkt ein. Dann verwandelt sich das Zentralgelände der Stiftung erneut in einen Ort lebendiger Begegnung. Zwischen festlich geschmückten Buden kommen Menschen mit und ohne Behinderung ins Gespräch, genießen Musik, Lichterglanz und vorweihnachtliche Atmosphäre – gelebte Inklusion mitten in Volmarstein.
In diesem Jahr steht der Markt unter dem Motto „Zusammen klingt’s heller“. Passend dazu erwartet die Besucherinnen und Besucher ein besonders musikalisches Programm: An beiden Tagen um 17 Uhr lassen Ehrenamtliche und Bewohner*innen „Weihnachtslieder lebendig werden“. Der Gottesdienst am Sonntag um 11 Uhr wird ebenfalls einen musikalischen Schwerpunkt haben. Außerdem ist noch die ein oder andere musikalische Überraschung geplant.
„Wir öffnen unsere Türen für die Menschen in der Region“, sagt Pfarrerin Dr. Tabea Esch, Leiterin des Zentrums für Theologie, Diakonie und Ethik. Seit mehr als 50 Jahren gehört die Veranstaltung zu den Höhepunkten im Jahreskalender der Stiftung. Der Adventsmarkt ist am Samstag, 29. November, von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag, 30. November, von 12 bis 18 Uhr geöffnet.
Traditionell werden viele liebevoll gefertigte Produkte angeboten, die in den Werkstätten und Einrichtungen der Stiftung entstanden sind: Adventsdekoration aus der Gärtnerei, Erzeugnisse aus der Druckerei, Handarbeiten und kulinarische Leckereien aus der Hauswirtschaft. An den Essenständen bleiben keine Wünsche offen: Von Grünkohl bis Reibekuchen ist alles dabei – und das zu fairen Preisen. In zwei Gebäuden gibt es Sitzgelegenheiten im Warmen, um Kaffee und Kuchen zu genießen. Außerdem gibt es zum ersten Mal eine Bude mit rein veganen Speisen. In den rund 30 Holzbuden, die von den Handwerksteams der Stiftung aufgebaut werden, arbeiten Mitarbeitende und Menschen mit Behinderung Hand in Hand. „Dass sich so viele Kolleginnen und Kollegen zusätzlich ehrenamtlich engagieren, ist wirklich beeindruckend“, betont Pfarrerin Esch. „Dieser Adventsmarkt lebt von Herz, Gemeinschaft und dem Miteinander vieler helfender Hände.“
Kerzen, die Geschichten erzählen
Onlineshop „machs-licht-an“ wird Teil der Ev. Stiftung Volmarstein
Kerzen, die mehr sind als Dekoration – das ist die Idee hinter „machs-licht-an“. In der neuen Abteilung der Ev. Stiftung Volmarstein entstehen Unikate, die Menschen in besonderen Momenten begleiten: bei Taufen, Hochzeiten, Geburtstagen oder in Zeiten des Abschieds. Jede Kerze wird individuell gestaltet, veredelt und sorgfältig verpackt.
Seit Anfang 2025 gehört machs-licht-an zur Projektgesellschaft Volmarstein, einem Tochterunternehmen der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Im Kerzenshop, der seinen Sitz im Gebäude des Berufsbildungswerks hat, arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten Hand in Hand. Die Kerzenrohlinge stammen aus deutscher Produktion. In Volmarstein werden sie veredelt und es entstehen daraus echte Unikate: Die Gestaltungen werden hier entworfen, individuell für die Kundinnen und Kunden angefertigt und sorgfältig in einem speziellen Druckverfahren auf die Kerzen übertragen. Anschließend wird jedes Stück liebevoll fertiggestellt, sicher verpackt und an die Kunden verschickt.
„Die Mitarbeitenden gestalten gemeinsam, lernen voneinander und übernehmen Verantwortung – unterstützt durch pädagogische Begleitung und individuell angepasste Arbeitsbedingungen“, betont Sabine Riddermann, Geschäftsführerin der Projektgesellschaft. „So entstehen in Volmarstein nicht nur besondere Produkte, sondern auch Arbeitsplätze, die Teilhabe und berufliche Weiterentwicklung ermöglichen.“
Die Bestellung der Kerzen erfolgt ausschließlich online über die Internetseite machs-licht-an.de. Hier können Interessenten dem Anlass entsprechend Kerzen mit verschiedenen Motiven und in unterschiedlichen Größen auswählen. Zu der graphischen Gestaltung können die Kunden Motive, sowie Namen, Datum und einen persönlichen Spruch auswählen– so entsteht ein wirklich individuelles Erinnerungsstück.