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Berufsbildungswerk zeigt seine Vielfalt

Berufsbildungswerk zeigt seine Vielfalt

Das Interesse war groß: Zum Berufserkundungstag des Berufsbildungswerks (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein kamen viele Besucher.

„Es war eine Menge los“, so das positive Fazit von Ausbildungsleiter Alfons Schach zum jährlichen Tag der offenen Tür. An dem informieren sich stets viele Jugendliche mit Körperbehinderungen oder Autismus-Spektrum-Störungen über die Ausbildungsmöglichkeiten im Volmarsteiner BBW.

Die Einrichtung bietet ihnen eine Auswahl unter 30 verschiedenen Berufen. Diese gehören zu den Bereichen Wirtschaft / Verwaltung, Metalltechnik, Ernährung / Hauswirtschaft, Elektrotechnik, Druck- / Mediengestaltung sowie Agrartechnik. Neu am BBW ist die Ausbildung zum Garten- und Landschaftsbauer. Sie bietet gute berufliche Perspektiven: „Ein guter Gärtner findet immer eine Stelle“, meint Ausbilder Nico Waschulczig zugespitzt. Im Sommer haben die ersten jungen Leute ihre Ausbildung begonnen. Sie lernen u.a. Platten legen, Mauern ziehen oder Teiche anlegen.

Zu den Besuchern des Berufserkundungstages gehörten Jugendliche, die sich mit ihren Eltern im BBW umschauten, aber auch ganze Klassen von Förderschulen aus der Region. Sie nutzten die Führungen durch Werkstätten und Wohnbereiche sowie den Probe-Unterricht am Werner-Richard-Berufskolleg, um sich ein umfassendes Bild von der Einrichtung der Evangelischen Stiftung Volmarstein zu machen. Dafür sorgten auch Mitmach-Möglichkeiten sowie externe Aussteller wie eine Fahrschule, zwei Unternehmen, die Fahrzeuge umbauen, oder ein Händler für behindertengerechte Fahrräder.

„Das BBW ist ungemein vielseitig – das möchten wir an diesem Tag in einer großen Gemeinschaftsaktion zeigen“, betonte BBW-Leiter Mathias B. Weber. Daran sind stets alle Mitarbeitende aus den Bereichen beteiligt – also Ausbildung, Berufskolleg, Lernort Wohnen und den Fachdiensten. Sie machen die Vielfältigkeit des Hauses aus.

Suchtprävention ohne erhobenen Zeigefinger

Suchtprävention ohne erhobenen Zeigefinger

120 Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs absolvieren einen originellen Alkohol-Parcours

Rund 120 Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs haben einen originellen Alkohol-Parcours absolviert. Dabei ging es nicht um Suchtprävention mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern um konkrete Informationen für die 16- bis 20-Jährigen über die Gefahren von Alkohol. Ein Beispiel: Mit Hilfe einer sogenannten „Rauschbrille“ bekamen sie am eigenen Leib zu spüren, dass sie nach zu viel Alkoholgenuss nicht mehr schnurstracks geradeaus gehen können und ihr Reaktionsvermögen nachlässt.

Suchtprävention gehört seit Jahren zum Schulalltag. „Auch unsere Schüler machen schließlich Erfahrungen mit Alkohol“, erklärt Helge Tersteegen, Lehrer am Berufskolleg der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Die Schule wird von jungen Menschen mit Körperbehinderungen und Autismus-Spektrum-Störungen besucht.

Beim Alkohol-Parcours, den die Drogenberatungsstelle der AWO Wetter und die Landeskoordinierungsstelle für Suchtprävention in NRW aufgebaut hatten, gab es mehrere Stationen. Dazu gehörte eine Puppe mit einem offenen Oberkörper. Organe wie Leber, Herz und Niere, die durch Alkohol geschädigt werden, wurden einzeln aus dem Oberkörper herausgenommen und den Schülern präsentiert. An einer anderen Station diskutierten die jungen Leute das für sie überaus wichtige Thema „Beziehung“ im Zusammenhang mit Alkohol. Ergebnis: Wer angetrunken ist, hat miese Chancen beim Flirten.

Sommerfest ist Besucher-Magnet

Sommerfest ist Besucher-Magnet

BBW und WRBK feierten auch ohne Sommersonne ein Sommerfest, wie es schöner kaum sein könnte!

Trotz schlechten Wetters: Beim gemeinsamen Sommerfest des Berufsbildungswerks (BBW) und Werner-Richard-Berufskollegs (WRBK) war eine Menge los. Die Besuchermassen trotzten dem Regen und strömten gut gelaunt in die Sporthalle. Dort gab es ein buntes Programm im Zeichen des 40-jährigen Bestehens des BBW.

Auch viele Ehemalige des BBW kamen auf dem Fest zusammen. Sie freuten sich über ein Wiedersehen und tauschten Erinnerungen aus.

Ehemaligentreff beim Sommerfest

„Es war ein tolles Fest, das Mitarbeiter, Lehrer und Teilnehmer ermöglicht haben“, so das Fazit von BBW-Leiter Mathias B. Weber. Besonders gut kamen zwei neue Programmpunkte an: Die Mitmach-Aktion Flashmob und die Capoeira-Aufführung waren Hauptattraktionen. Beim Flashmob tanzten die Besucher mit und hatten viel Spaß.

Flashmob beim Sommerfest

Beim Capoeira staunten sie über Kampftechniken mit rhythmischen Übungen und teils akrobatischen Bewegungen. In der Gruppe machten auch einige BBW-Auszubildende und Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs mit und heizten so die Stimmung an.

Capoeira beim Sommerfest

Auch beim Laser-Biathlon wurde viel und gern mitgemacht. Bei dieser Art des Sportschießens wollte jeder seine Zielgenauigkeit unter Beweis stellen.

Biathlon beim Sommerfest

Passend zum 40. Jubiläum gab es ein Musikquiz. Dabei galt es, Lieder der vergangenen vier Jahrzehnte zu erraten – von „Ein ehrenwertes Haus“ von Udo Jürgens aus den 70ern bis zum aktuellen Song „Happy“ von Pharrell Williams.

Musikspiel beim Sommerfest

Viel Live-Musik gab es durch verschiedene Bands, wie z.B. „Riff Addiction“.

Band beim Sommerfest

Schulleiter Christoph Hoffmann dankte vor allem dem engagierten Team, das die Organisation des Fests übernommen hatte und auch für den hervorragenden Notfall-Regenplan gesorgt hatte. Dafür gab es Blümchen.

Dank an das Organisationsteam

Zum Orga-Team gehörten: Frau Ewald, Herr Jedamski, Herr Dresel, Herr Laes, Herr B. Schumacher, Frau Stach, Frau Szeimies, Frau Oussar, Frau Wohlfahrt und Herr Voss.

WRBK und BBW laden ein zum Sommerfest

WRBK und BBW laden ein zum Sommerfest

Das WRBK und das BBW veranstalten am Samstag, 25. Juni, ab 13 Uhr auf ihrem Sportplatz das traditionelle Sommerfest.

Es steht im Zeichen des 40-jährigen Bestehens der Einrichtung. Wie üblich beteiligen sich die Mitarbeiter des BBW, die Lehrer des Werner-Richard-Berufskollegs sowie Teilnehmer an der Großveranstaltung.

Für die Besucher gibt es einige Attraktionen. Dazu gehören Kettenkarussell, Mega-Hüpfburg, Laserbiathlon und Capoeira. Dabei handelt es sich um eine Kampfkunst, die Selbstverteidigung mit rhythmischen sowie tanzähnlichen Bewegungen verbindet. Drei Bands treten auf, deren Musiker Mitarbeiter oder Teilnehmer des BBW sind – und zwar „Open Mind“, „By Bad Ways“ und „Hawaii Ninjas“. Bei der Gruppe „Riff Addiction“ stammt der Gründer aus dem BBW, der Großteil der Gruppe besteht aus externen Musikern.

Es gibt wie üblich ein umfangreiches Angebot an Speisen und Getränken. Dazu gehören u. a. Gegrilltes, Kaffee/Kuchen und Cocktails. Bei einer Tombola können Festbesucher attraktive Preise gewinnen, darunter zwei Tablets.

Dörkenpreis für besondere Hilfsbereitschaft

Dörkenpreis für besondere Hilfsbereitschaft

Sechs Schüler mit Behinderungen des Werner-Richard-Berufskollegs der Ev. Stiftung Volmarstein sowie vier Schüler der Realschule Herdecke haben den Dörkenpreis erhalten.

Damit würdigt die „Werner Richard – Dr. Carl Dörken – Stiftung“ alljährlich soziales Engagement im Schulalltag.

„Wir möchten Schüler auszeichnen, die sich für andere einsetzen“, erklärte Dr. Jochen Plaßmann, Vorstand der Dörken-Stiftung. Dabei betonte er: „Das müssen nicht immer die Einser-Schüler sein!“ Gemeinsam mit seiner Vorstands-Kollegin Christa Stronzik gratulierte er jedem Preisträger persönlich. Lehrer, Ausbilder und Internats-Mitarbeiter hatten die Preisträger vorgeschlagen.

Vom Werner-Richard-Berufskolleg waren es Benedict Schwiertz, Christian Weichsel, Emir Bubic, Beyza Bayraktar, Hekmat Afshar und Sabrin Frikha, die im Werner-Richard-Saal in Herdecke ausgezeichnet wurden. Die Realschule Herdecke besuchen die Dörkenpreis-Träger Franziska Klutz, Berna Asko, Luca Todzi und Carina Lindner. Viel Applaus bekam auch Marcel Lüling, ein Schüler des Volmarsteiner Berufskollegs. Er sorgte am Klavier und auf der Violine für die Untermalung der Feierstunde mit klassischer Musik.

Wie üblich, hatten alle Schüler vor der Preisverleihung gemeinsam einen Ausflug gemacht – diesmal in einen Erlebnisraum der Firma RuhrEscape nach Essen. Für eine Stunde wurde die Gruppe dort eingeschlossen. Es galt, den Raum zu erkunden, nach Hinweisen zu suchen und Rätsel zu lösen, um den Schlüssel für die Tür nach draußen zu finden. Gefragt waren typische Stärken eines Dörkenpreis-Trägers: Zusammenarbeit im Team und Verantwortung übernehmen!

Sowohl die Realschule Herdecke als auch das Volmarsteiner Berufsbildungswerk, zu dem das Werner-Richard-Berufskolleg gehört, feiern in diesem Jahr 40-jähriges Bestehen. Zum mittlerweile 22. Mal wurde nun der Dörkenpreis verliehen. Deshalb bedankte sich Christof Hoffmann, Leiter des Werner-Richard-Berufskollegs, im Namen beider Schulen für die langjährige Unterstützung. „Wir sind froh, dass wir solche Unterstützer wie Sie an unserer Seite haben“, so Hoffmann.

Drohne fotografiert zum Jubiläum

Drohne fotografiert zum Jubiläum

Zum 40. Jubiläum gab es im BBW ein besonderes Luftbild durch eine Drohne.

Das Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein wird in diesem Jahr 40 Jahre alt. Aus diesem Anlass haben Mitarbeitende und Beschäftigte eine besondere Aktion gestartet: Rund 500 Menschen, darunter viele Rolli-Fahrer, stellten sich auf dem BBW-Sportplatz zu einer großen „40“ auf und ließen sich aus der Luft von einer Drohne fotografieren.

„Alles hat bestens funktioniert“, freute sich Volker Dresel aus dem Freizeitbereich über den reibungslosen Ablauf der ungewöhnlichen Aktion.

Dresel ist Mitglied des zehnköpfigen Organisationskomitees, in dem Mitarbeitende aus allen Bereichen des BBW aktiv sind. Das traditionelle Sommerfest des BBW, das am 25. Juni stattfindet, wird im Zeichen des 40-jährigen Bestehens der Einrichtung stehen.